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Open Source

Nichts besseres zu tun

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Beteiligung an Open-Source-Projekten stieg während der Corona-Lockdowns 2020 stark an.

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Open-Source-Software ist in der Regel kostenlos, ihren Quelltext kann jeder öffentlich einsehen, ändern und nutzen. Beliebte Programme wie Firefox, VLC media player und LibreOffice sind Open-Source-Software. Relevant sind solche Projekte auch für Unternehmen. Eine Studie ergab, dass rund 80 Prozent der befragten IT-Unternehmen bereits Open-Source-Programmiersprachen verwenden oder dies planen.

Besonders wichtig wurden Open-Source-Projekte aber auch, um die Coronakrise in den Griff zu bekommen. Ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie sind auf GitHub über 8.100 neue Softwareprojekte unter dem Stichwort »Covid-19« veröffentlicht worden. Darunter zum Beispiel auch die deutsche Corona-Warn-App oder die Software des Meldesystems der Gesundheitsämter – Sormas. Wahrscheinlich werden sich deswegen in Zukunft noch viel mehr Menschen mit Open-Source-Projekten auseinandersetzen. Laut der jährlichen Datenanalyse geht es jetzt schon damit los. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beteiligung an öffentlicher Software um 50 Prozent höher. Entwickler und Entwicklerinnen scheinen hier vor allem freie Zeit für die Arbeit an Open-Source-Projekten zu nutzen. Die Aktivität an öffentlichen Projekten ist am Wochenende im Schnitt doppelt so hoch wie an Werktagen.

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