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Anti-AfD-Aktion

Dafür wurde KATAPULT von der AfD abgemahnt

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Vorab: Ja, wir haben Fehler gemacht. Aber: Keiner der Fehler betraf den Kern der veröffentlichten Artikel. Meist ging es um Banalitäten. Eike Liefke ist nicht die Frau von Stephan Reuken, sondern war lediglich seine Freundin. Okay, mit Neonazis hängt Reuken trotzdem rum. Reuken ist nicht Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Rugia aus Greifswald? Stimmt, dafür ist er Mitglied einer anderen rechten Burschenschaft. Und Martin E. Renner? Ja, bei Renner entschuldigen wir uns. Nicht dafür, dass wir ihn als rechtsextrem verortet haben. Aber dafür, dass wir diese Einordnung fehlerhaft belegt hatten. Wir haben dies korrigiert. Beispiele, warum Renner trotzdem rechtsextrem ist, gibt es aber genug. Wir haben sie hier noch mal angeführt.

Diese Fehler kosten Geld. Abmahnungen sind teuer und für einzelne Journalist:innen, kleinere Magazine oder Blogger:innen können sie existenzbedrohend sein. Wir machen trotzdem weiter.

Neben den Abmahnungen erreichen uns seit Veröffentlichung unserer beiden Artikel über die AfD in MV und die AfD-Bundestagsfraktion uns Drohbriefe und -mails, in denen Hakenkreuze gemalt sind oder Mordfantasien formuliert werden. Das sind keine Kinderstreiche. Die rechte Szene schreckt vor Gewalt nicht zurück.

Was also tun? Wir haben dafür entschieden: Weiter unabhängigen Journalismus betreiben und weiter für die freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten. Weil Journalist:innen das nicht alleine leisten können, braucht es hierzu auch Politik und Zivilgesellschaft. Letztere wollen wir unterstützen. Wie? Weil wir aufgrund der Abmahnungen Geld zahlen müssen, spenden wir als Ausgleich jeweils 10.000 Euro an EXIT und die Amadeu-Antonio-Stiftung!

Wir spenden das Geld so oder so, aber wenn ihr uns unterstützen wollt, holt euch einfach ein Abo. Wir hauen ab heute wieder alle Geschenke raus, die es sonst nur zur großen Aboaktion gibt.

Zum Abo: https://katapult-magazin.de/de/abo

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