Zensur

Bücher verderben die Jugend

... oder doch nicht? Gegen die Zensur von bestimmten Büchern in den USA formiert sich Widerstand in Form von Lesezirkeln. Ihr Inhalt: Genau die Bücher, die zensiert sind.

von
Lukas Laureck
Lukas Laureck
Veröffentlicht am 19.09.2022
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In den USA wurde 2021 mehr als doppelt so häufig gefordert, Bücher aus Bibliotheken zu verbannen oder aus Lehrplänen zu streichen, wie im Vorjahr. Die Zahl liegt damit so hoch wie noch nie. Die Amerikanische Vereinigung der Büchereien (ALA) meldete 729 Verbotsforderungen für knapp 1.600 Werke. Die Forderungen stammen von Eltern, Schulbehörden, Politiker:innen und religiösen Gruppen. Sie befürchten, dass Kinder von als »vulgär«, »obszön« oder anderweitig »unangemessen« empfundenen Inhalten negativ beeinflusst werden. Jedes dritte der betroffenen Bücher behandelt die Themen Sexualität und Geschlechtervielfalt. Überdurchschnittlich häufig ging es auch um Werke, die Rassismus und das Leben von Schwarzen thematisieren.

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