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LGBT+

Außen Solidarität, innen Profit

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In extremer Form zeigte sich dies im Fall von neun US-amerikanischen Konzernen. Diese platzierten etwa Sondereditionen ihrer Produkte im Rahmen des Pride Month, der jährlich zur Feier der LGBT+-Gemeinschaft und für den Kampf um Gleichberechtigung abgehalten wird. Gleichzeitig hatten diese Firmen jedoch über eine Million US-Dollar für Wahlkämpfe von Politikern gespendet, die sich öffentlich gegen die LGBT+ Gemeinde aussprachen. 

Seit 2019 fordert die Organisation “All Out” die Konzerne auf, die Unterstützung von Anti-LGBT+ Politikern einzustellen.

Die Liste der Spenden (Zeitraum: 2017 - 2018):

  • AT&T - 193 homophobe Politiker - 2.755,000 US Dollar
  • UPS - 159 homophobe Politiker - 2.366,122 US Dollar
  • Comcast - 154 homophobe Politiker - 2.116,500 US Dollar
  • Home Depot - 111 homophobe Politiker - 1.825,500 US Dollar
  • General Electric - 97 homophobe Politiker - 1.380,500 US Dollar
  • FedEx - 75 homophobe Politiker - 1.261,500 US Dollar
  • UBS - 72 homophobe Politiker - 1.094,750 US Dollar
  • Verizon - 74 homophobe Politiker - 1.022,803 US Dollar
  • Pfizer - 52 homophobe Politiker - 959,263 US Dollar

Fußnoten

  1. Sarrubba, Stefania: Supporting anti-LGBTI politicians and Pride, for: gaystarnews.com (4.7.2019).
  2. Legum, Judd: These rainbow flag-waving corporations donated millions to anti-gay members of Congress, for: popular.info (17.6.2019).

Autor:innen

Geboren 1992 in Kampala. Sie hat Technikjournalismus und PR (B.A) in Nürnberg sowie internationalen Journalismus (M.A) in Sheffield studiert. Ehemalige Redakteurin bei KATAPULT.

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