Corona
Die Weltwirtschaft leidet - jedoch nicht überall

2020 sinkt das Bruttoinlandsprodukt fast überall, so die Prognose von Experten. Aber: In einigen Ländern sieht es etwas besser aus. Von OLIVIA SAMNICK

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Im Oktober 2020 stellte der Internationale Währungsfond seine Prognosen für die globale Wirtschaft vor.1 Demnach schrumpft das Bruttoinlandsprodukt der meisten Länder, gerade in westlichen Nationen.


Etwas positiver sieht es in Asien aus, etwa in China und Vietnam. Auch in einigen westafrikanischen Ländern soll die Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr leicht wachsen, zum Beispiel in Benin und Ghana. Schon in den vergangenen Jahren hatten Afrikas Volkswirtschaften einige der höchsten Wachstumsraten der Welt, etwa durch den Export von Öl und anderen Rohstoffen. Das hat aber die Armutsentwicklung kaum beeinflusst. Experten befürchten, dass sich die Armut durch das Corona-Virus weiter verschärfen wird.2

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[1] IWF (Hg.): Real GDP growth, auf imf.org (abgerufen am 30.10.2020). 
[2] Wilhelm, Jan Philipp: Mehr Armut trotz Wirtschaftswachstum. auf: dw.com (18.3.2020). 


11.11.2020

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