Der Philosoph der AfD
"Den Islam unter Druck setzen"

Jede Partei hat ihre Denker, auch die AfD. Dr. Marc Jongen ist der einzige bekannte AfD-Politiker, der gleichzeitig auch als Dozent für Philosophie an einer deutschen Hochschule angestellt ist. Wer ist der Lieblingsphilosoph eines in die AfD eingetretenen Philosophen und was denkt er über den offenen Rassismus bei Pegida? Ein Interview mit MARC JONGEN



Das Interview führte Benjamin Fredrich in Karlsruhe


Welche ist die zweitbeste Partei Deutschlands?

Die SPD – weil sie Thilo Sarrazin hat.

Mit welcher Partei könnte die AfD zusammenarbeiten?

Mit der, die sich in den nächsten Jahren am ehesten von der AfD weichkochen lässt.

Welche könnte das sein?

Die logische Antwort wäre jetzt die CDU, aber wer weiß, was wir noch für Überraschungen erleben.

Was müsste mit der AfD passieren, damit Sie wieder aus der Partei austreten?

Wenn sie sich für die Frauenquote oder für die Griechenlandrettung aussprechen würde. Aber im Ernst: Wenn die Diskussionskultur zugrunde ginge, wenn man mit vernünftigen Argumenten nicht mehr auf offene Ohren stieße und gegen eine ideologische Wand liefe, dann würde mich das sehr deprimieren. Davon sind wir aber, Gott sei Dank, weit entfernt.

Wie viel Prozent des Grundsatzprogramms befürworten Sie?

Vielleicht 80 Prozent.

Mit Pegida kooperieren oder lieber nicht?

Pegida hat ein thematisches Überschneidungsfeld mit der AfD und deswegen gibt es eine gemeinsame politische Stoßrichtung. Aber wir sollten die Kooperation nicht zu weit treiben, beispielsweise keine gemeinsamen Listen aufstellen. Es ist wichtig, Distanz zu wahren, weil wir nicht kontrollieren können, was bei Pegida geschieht. Wenn Herr Bachmann beispielsweise wegen Volksverhetzung verurteilt wird, darf das nicht der AfD zugeschrieben werden.

Wer ist ihr Lieblingsphilosoph?

Wenn ich nur einen nennen darf: Friedrich Nietzsche.

Womit verdienen Sie mehr Geld, mit der Wissenschaft oder mit der Politik?

Ich verdiene mein Geld ausschließlich an der Hochschule. Meine politischen Tätigkeiten sind bis jetzt alle ehrenamtlich.

Welche Zeitung lesen Sie?

Ich habe die Zeit und die Junge Freiheit abonniert, um den Mainstream und die Dissidentenzone abzudecken. Ansonsten lese ich querbeet im Internet: FAZ, die Welt, Achse des Guten und so weiter.

Ist der Begriff der " Lügenpresse " gerechtfertigt?

Er hat offensichtlich etwas getroffen. Allerdings ist der Begriff der Lüge ein wenig irreführend. Täuschungspresse würde das Ganze besser auf den Punkt bringen. Es geht nicht so sehr um die Lüge, die gezielte Falschmeldung, als vielmehr um das Unterschlagen, das Vernebeln und Schönreden, um das gezielte Weglassen bestimmter Fakten.

Sie haben die Zeit abonniert. Gehört die auch zur Täuschungspresse?

Da fallen alle sogenannten Mainstreammedien darunter. Die Diagnose bezieht sich auf ein allgemeines Medienklima, zum Beispiel auf die Art und Weise, wie die Flüchtlingskrise bebildert wird. Es geht darum, welche Bilder gezeigt werden, wenn es um den Massenzustrom von Migranten geht. Mit Familien, Kindern mit Kulleraugen will man ganz gezielt ein möglichst harmloses, mitleiderregendes Bild erzeugen.

Täuscht die Junge Freiheit auch oder ist sie neutral?

Natürlich sind die auch nicht neutral. Sie versuchen, eine Einseitigkeit zu korrigieren und das zu bringen, was die anderen unterschlagen. Das meiste dort ist nur im Kontext der linksliberalen Hegemonie erklärlich. Man merkt der Jungen Freiheit auf Schritt und Tritt an, dass sie eine Gegenmeinung vertritt, damit übernimmt sie aber eine wichtige Funktion in der Medienlandschaft.

Was halten Sie vom Kopp-Verlag?

Beim Kopp-Verlag wird gegen die Mainstreamedien in noch viel krasserer, schrillerer Art gekämpft, als es bei der Jungen Freiheit der Fall ist. Dort sammeln sich schrille Gegner des Systems, denen ich eine gewisse Berechtigung zugestehen würde, die aber mit äußerster Vorsicht zu genießen sind, weil in dieser Szene die Bereitschaft besteht, alles, was aus der systemkritischen Zone kommt, umso unkritischer anzunehmen. Es reicht dann oft schon, dagegen zu sein, Fakten und Quellen werden dann gar nicht mehr nachgeprüft. Da ist natürlich ein großer Spielraum für Missbrauch vorhanden.

War die Berichterstattung über den Parteitag der AfD fair?

Es wird insgesamt fairer, das konnte man am Bundesparteitag beobachten. Die Erfolge bei den Landtagswahlen haben einen spürbaren Wechsel gebracht. Allerdings gab es mit der sogenannten Gauland-Boateng-Affäre wieder einen schlimmen Rückfall in die alte Diffamierungskampagne. Ich glaube aber nicht, dass das noch lange so weitergehen wird, denn man weiß jetzt, dass man mit der AfD dauerhaft rechnen muss und nicht so viele Wähler in die rechte Ecke stellen kann. Das ist mit einer kleinen Partei möglich gewesen, mit einer großen nicht mehr.

Wurden Sie persönlich schon einmal unfair von der Presse behandelt?

Ja, in einem Bericht über mich in der FAZ wurden einige meiner Aussagen verzerrend wiedergegeben. Sie wurden in die Richtung des Klischees verschoben, das man von der AfD hat. Insgesamt ist dadurch das Bild eines unverantwortlichen Scharfmachers entstanden. Aber ich konnte das in späteren Interviews auch wieder korrigieren.

Ist das Grundsatzprogramm der AfD demokratisch entstanden?

Sogar basisdemokratisch. Es ist durch die Bundesfachausschüsse erstellt worden, in die jeder Landesverband seine Vertreter entsandt hat. Jedes Parteimitglied konnte am Ende dann noch Änderungsvorschläge machen. Wir sind mit der demokratischen Beteiligung wirklich bis an die Grenze des Möglichen gegangen. Das Ganze war für die Mitglieder der Programmkommission sehr anstrengend, weil durch einen einzigen Änderungsantrag die Arbeit von mehreren Monaten vom Tisch gewischt werden konnte.

Die FAZ hat darüber berichtet, dass Sie auf dem Parteitag Ihren Änderungsantrag nicht vortragen durften. Stimmt das?

Das stimmt in etwa. Ich konnte meinen Antrag zwar kurz vorstellen, dann wurde aber entschieden, dass er nicht mehr zur Debatte gestellt wird.

Worum ging es genau?

Es ging um das brisante Thema Islam. Meine Position ist, dass wir mit unseren Forderungen implizit auf eine Reform innerhalb des Islams hindrängen und dass wir das auch offen so sagen sollten. Dabei ist es ganz wichtig, dass ich keine einzige unserer Forderungen hätte herausnehmen wollen. Es ist richtig und gut, dass wir den Satz " Der Islam gehört nicht zu Deutschland " in unserem Programm stehen haben. Mein Zusatz sollte nur aussagen, dass die AfD die reformorientierten Muslime unterstützt, die mit einer restriktiven Islamgesetzgebung – Schariaverbot, Kopftuchverbot, Minarettverbot, Schächtverbot – einverstanden sind.

Hätten Sie mit Ihrem Antrag eine Chance gehabt?

Wohl eher nicht, und zwar aus dem einfachen Grund, weil der Verdacht des Weichspülens zu stark ist und die Zeit am Parteitag zu kurz, das Gegenteil zu beweisen. Wenn wir es aber im Westen schaffen, den Islam so unter Druck zu setzen, dass er zu einer Reform gezwungen wird, dann ist das keine Abschwächung, sondern eine Verstärkung der AfD-Forderungen. Wir haben dann die Ideen und Werte der Aufklärung in den Islam hineingetragen. Ich kann aber damit leben, dass das jetzt nicht im Programm steht. Es war vielleicht schon ein Schritt zu viel und es bleibt ja auf der Agenda.

Unter Bernd Lucke waren auch einige Wirtschaftswissenschaftler in der Partei. Ist das heute auch noch so? Inwieweit hat die Partei noch eine Verbindung zur Universität und deren Gelehrten?

Alle Akademiker hat Lucke auf keinen Fall mitgenommen. Angefangen bei unserem Bundessprecher Jörg Meuthen gibt es nach wie vor mehrere Hochschullehrer in der Partei. Meuthen übt seinen Beruf jetzt nicht mehr aus, weil er in den Landtag in Baden-Württemberg eingezogen ist. Sollte ich ein politisches Mandat erhalten, werde ich auch nicht mehr an der Hochschule lehren. Mitglieder mit akademischem Hintergrund gibt es natürlich viele.

Sie werden derzeit als der Philosoph der AfD bezeichnet. Gibt es weitere?

Als philosophischer Hochschullehrer ist mir niemand bekannt. Es gibt aber einige, die ein Philosophiestudium absolviert haben, und abgesehen davon erfreulich viele, mit denen man gute Gespräche führen kann.

Hans-Olaf Henkel hat nach seinem Parteiaustritt vom unerträglichen Umgang innerhalb der Partei gesprochen. Wenn Sie die Parteiarbeit mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit an der Uni vergleichen, welche Unterschiede gibt es?

Die Verhältnisse in der Politik sind schon wesentlich rauer. Es gibt ja auch an der Universität so etwas wie Hochschulpolitik. Aber die Politik ist ein anderes Subsystem als die Wissenschaft. Dort ist das Politische eigentlich ein Fremdkörper. Die Wissenschaft soll ja den herrschaftsfreien Diskurs pflegen, wie Habermas so schön sagt. In der Politik ist dieser Fremdkörper das eigentliche Medium. Daran muss man sich als akademisch sozialisierter Mensch erst einmal gewöhnen. Es ist jedoch nicht alles nur Polemik oder Rhetorik in der Politik, es gibt durchaus auch inhaltliche Auseinandersetzungen, die Ähnlichkeiten mit dem universitären Diskurs haben. Der Hauptunterschied ist das Gewicht, das die Worte plötzlich haben. Man ist in der Politik kein freischwebender Intellektueller, sondern jedes Wort hat seine Wirkung, weshalb es auch umso mehr bedacht werden muss.

Wie definieren Sie persönlich " Volk ", und ist das kompatibel mit der AfD?

Ich hoffe doch sehr, dass das kompatibel ist, sonst wäre ich in der falschen Partei. Der Volksbegriff hat zwei sehr unterschiedliche Komponenten. Einmal die ethnisch-herkunftsmäßige, woraus sich der kontaminierte Begriff " völkisch " ableitet, den man in Deutschland aus den bekannten Gründen nicht mehr so recht haben will. Die andere Komponente ist die juristisch-sachliche, womit das Staatsvolk angesprochen ist, das in der Demokratie als der Souverän betrachtet wird. Dieser Begriff erfasst die Summe der Staatsbürger, und darauf will man das Volk heute im Grunde reduzieren, die Idee des Verfassungspatriotismus zeugt davon. Das Volk ist aber nicht nur das staatsbürgerliche Rechtssubjekt, es umfasst immer auch einen Aspekt der Herkunft. Das Volk ist auch eine Schicksalsgemeinschaft, die einiges mitgemacht und auch einiges verbrochen hat im Lauf der Geschichte, und die mit den Konsequenzen heute leben muss.

Wie groß ist die Gefahr, dass die AfD irgendwann nur noch ethnisch argumentiert?

Das wäre nicht zu hoffen, aber ich sehe diese Gefahr auch nicht. Es gibt eine sehr starke basisdemokratische Bewegung der AfD, die vor allem von der republikanischen Idee beseelt ist. In den Medien wird das unterbelichtet, weil man dort gerne auf das sogenannte Völkische blickt. Das Patriotische und das Bürgerbewegte sind aber etwa gleich stark in der AfD und ich werde dafür streiten, dass das auch so bleibt.

Ist es bei dieser Definition gerechtfertigt, die AfD als rechts zu bezeichnen?

Wenn man in dieser klassischen Nomenklatur bleiben will, dann wohl ja. Die Kategorien " links " und " rechts " sind zwar problematisch geworden, aber schwer totzukriegen, weil sie etwas Archetypisches an sich haben, fast wie Yin und Yang. Gerade mit ihrem Volksbegriff ist die AfD eher auf der rechten Seite zu verorten. Wobei ich den Begriff " rechts " hier neutral benutze, und die Verfemung, der er heute unterliegt, nicht mitmache. Rechtsextrem ist die AfD definitiv nicht.

Sie haben also auch kein Problem damit, als rechts bezeichnet zu werden?

Das kommt auf den Kontext an. Im Moment ist es noch so, dass " rechts " in den allermeisten Fällen eine negative Konnotation hat. Der Begriff ist ganz einfach kontaminiert. Er ist durch die linke Meinungsführerschaft in die verfemte Ecke geschoben worden. Solange es einen " Kampf gegen rechts " gibt, der von der Regierung mit Millionen Euro finanziert wird, ist der Begriff " rechts " nicht neutral. Es müsste eigentlich Kampf gegen Extremismus heißen und Rechts- und Linkradikalismus gleichermaßen umfassen.

Ich bin am 4. April bei Pegida mitmarschiert: Als die Demonstranten vier dunkelhäutige Menschen sahen, haben sie gemeinsam gerufen: " Ab-schie-ben ". Wie interpretieren Sie das?

Ich will mich dafür nicht rechtfertigen müssen, weil das eben eine Pegida-Demonstration war. Würde so etwas auf einer AfD-Demo passieren, wäre ich darüber sehr unglücklich. Auch so ist es deprimierend. An diesem Beispiel sieht man aber, warum wir die Distanz zu Pegida halten müssen. Auf einer eigenen Demonstration ist auch nicht alles kontrollierbar, aber man kann dort zum Beispiel eine Ansage machen und zu Fairness aufrufen. Das können wir bei Pegida nicht. Dass Leute einzig und allein wegen ihrer Hautfarbe abgeurteilt werden, ist durch nichts zu rechtfertigen. So etwas geschieht aber auch wegen der völlig verfehlten Politik unserer Regierung, die Grenzen geöffnet und alle hereingelassen hat, echte Flüchtlinge genauso wie Wirtschaftsmigranten und Kriminelle. In einer solchen Situation ist es zwar immer noch nicht schön, wenn derartige Vorurteile entstehen, aber es ist auch nicht besonders verwunderlich. Die Politik muss dafür sorgen, dass es erst gar keine Anlässe für Rassismus gibt, bevor sie das Volk eines solchen bezichtigt und als " Pack " beschimpft.

Haben Sie sich mit ihrem Professor Peter Sloterdijk über die AfD unterhalten? Er hat in einem Interview gesagt, er wünsche sich, sie würden ihre Habilitation beenden und die Parteiarbeit hintanstellen.

Meine Zeit an der Hochschule geht dem Ende entgegen. Selbst wenn ich meine Habilitation noch abschließen würde, hätte ich sehr wenig Aussicht, an einer deutschen Universität Karriere zu machen. Das hat man schon an den Protesten gesehen, die es aufgrund meiner AfD-Mitgliedschaft gegeben hat. Ich habe die wissenschaftliche Karriere aber auch nie mit dem Ehrgeiz angestrebt, wie andere das getan haben. Ich sah mich immer als Außenseiter im Universitätsbetrieb und war deshalb auch nicht umsonst Assistent bei Sloterdijk. Ohne sein Vorbild wäre ich nach Abschluss meines Studiums wohl nicht wieder an die Universität zurückgekehrt.

Hat sich etwas verändert, zwischen Ihnen und Herrn Sloterdijk?

Man kann ja öffentlich nachlesen, dass er mein AfD-Engagement kritisch sieht. Das ist alles nicht ganz spannungsfrei, aber die Dinge sind, so glaube ich, im Fluss. Die allgemeine Einschätzung der AfD kann in einem Jahr schon wieder ganz anders sein, das färbt dann auch auf die persönlichen Beziehungen ab.

Wurden Sie von Kollegen kritisiert?

Massiv. Es gab zunächst hochschulöffentliche Rundmails, in denen ich heftig angegriffen, ja diffamiert wurde, dann auch einen offenen Brief von Professoren von außerhalb. Der SWR und andere Medien haben darüber berichtet. Ich habe darauf mit einer ausführlichen Erklärung reagiert, in der ich klargemacht habe, dass ich zwischen der Politik und dem Akademischen ganz sauber trenne. Das hat die Situation einigermaßen beruhigt, ebenso wie die besonnene Reaktion der Hochschulleitung.

Gab es auch Spannungen im Seminar?

Die gab es nie, weil die Studenten, die mich nicht nicht mögen, meine Seminare gar nicht erst besuchen.

Schreiben Sie derzeit eine Philosophie für die AfD?

Keine Philosophie für die AfD, sondern ein politisch-philosophisches Buch. Der Vertrag mit dem Verlag ist bereits unterschrieben, ich komme wegen meiner regulären Aufgaben nur nicht so voran wie ich möchte. Es ist ein Kommentar zum gegenwärtigen politischen und kulturellen Umbruch, hat aber nicht den Anspruch, ein Manifest für die AfD zu sein, wie fälschlich kolportiert wurde. Es enthält meine persönliche Sicht der Dinge. Wenn sich viele in der AfD darin wiederfinden, dann freut mich das natürlich.

Welcher Verlag?

Das bleibt noch geheim.

Kopp-Verlag?

So viel kann ich gern verraten: Es ist nicht der Kopp-Verlag.

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31.08.2016

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